Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§1 Allgemeines
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) werden von der Kundin/dem Kunden, im Folgenden Auftraggeber genannt, durch die Erteilung des Auftrages an das Wissenschaftslektorat Wannenmacher, im Folgenden Auftragnehmer genannt, anerkannt und gelten sowohl für den Geschäftsverkehr als auch für die Dauer der Geschäftsverbindung.
§2 Angebot
Das Angebot ist grundsätzlich unverbindlich und freibleibend. Die Erstellung des Angebots erfolgt auf der Grundlage folgender Angaben: Art und Umfang der gewünschten Leistung sowie Fertigstellungstermin. Der Auftragnehmer behält sich vor, Aufträge aus inhaltlichen oder formalen Gründen abzulehnen. Der Mindestauftragswert beträgt 30,00 EUR.
§3 Auftragserteilung
Mit dem Erteilen des Auftrages akzeptiert der Auftraggeber die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Zusatzvereinbarungen bedürfen der Schriftform. Der Auftrag gilt als erteilt, wenn dem Auftragnehmer die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftraggebers sowie die zur Bearbeitung erforderlichen Dokumente oder Datenträger vorliegen. Der Auftraggeber verpflichtet sich, keine Originale einzureichen. Dies betrifft auch Grafiken, Fotos, Reproduktionen und andere Materialien, die dem Auftragnehmer für die Textbearbeitung übergeben werden. Der Auftragnehmer ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, für die Dauer der Geschäftsverbindung Sicherungskopien von der Vorlage sowie dem Zieltext anzulegen.
§4 Leistungen
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die vertraglich vereinbarten Leistungen sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen durchzuführen. Sofern keine anderen Vereinbarungen getroffen worden sind, bildet die aktuelle Version des Dudens die Grundlage für Korrekturen. Abweichende Wünsche müssen schriftlich vereinbart werden.
§5 Preise, Zahlung, Zahlungsverzug
Alle Angebote und Preise sind freibleibend und richten sich nach den unter http://www.lektorat-wannenmacher.de zum Zeitpunkt der Auftragserteilung ausgewiesenen Preisen, solange nichts anderes schriftlich vereinbart wurde. Alle angegebenen Preise sind Nettopreise, die gesetzliche Mehrwertsteuer wird gesondert berechnet und ausgewiesen. Im Preis enthalten sind Handlinggebühren und Telefonkosten. Portokosten werden in Rechnung gestellt. Bei umfangreichen Aufträgen kann eine Anzahlung oder eine Zahlung in Raten entsprechend der fertig gestellten Textmenge verlangt werden.
Die Rechnungsstellung erfolgt nach Lieferung auf dem Postweg. Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ohne Abzüge auf das dort angegebene Konto in EUR zu bezahlen. Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, ab dem betreffenden Zeitpunkt Verzugszinsen in Höhe der gesetzlichen Zinsen (§ 288 Abs. 1, Satz 1 BGB) zu berechnen. Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die erbrachte Dienstleistung Eigentum des Auftragnehmers. Dieser behält sich das Recht vor, gegebenenfalls weitergehenden Schadensersatz geltend zu machen.
§6 Lieferung
Die Aufträge werden innerhalb der vereinbarten Zeitspanne ausgeführt. Der Versand digitaler Dokumente erfolgt als Anlage per E-Mail oder auf Wunsch auf einem Datenträger (CD-ROM) per Postbrief. Entscheidend für die fristgerechte Lieferung ist der Sendezeitpunkt der E-Mail bzw. der Poststempel.
Falls absehbar werden sollte, dass die erforderliche Zeitspanne nicht ausreichend ist, die Vorlage über weite Strecken von nachweislich schlechterer Qualität ist als die Probeseite(n) oder dem Auftragnehmer bei der Bearbeitung zusätzliche, vertraglich nicht vereinbarte Kosten entstehen, informiert der Auftragnehmer den Auftraggeber rechtzeitig. Beide Parteien sind dann berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Der Auftraggeber hat jedoch die bis dahin erbrachten Leistungen in vollem Umfang zu bezahlen. Wird die Geschäftsverbindung fortgesetzt, erfolgt eine Anpassung der vereinbarten Leistungen und Preise.
Kommt der Auftraggeber den vereinbarten Mitwirkungspflichten nicht nach, ist der Auftragnehmer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und die bis dahin erbrachten Leistungen in Rechnung zu stellen.
§7 Mängel
Trotz größtmöglicher Sorgfalt bei der Bearbeitung des Auftrages können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber hat etwaige Mängel gegenüber dem Auftragnehmer binnen 10 Kalendertagen nach Lieferung in hinreichender Form schriftlich zu erläutern und zu spezifizieren. Erfolgt diese Geltendmachung nicht oder nach Ablauf der Frist, so gilt der Auftrag als erfüllt. Als Mängel gelten nur Fehler im Sinne der geltenden oder vereinbarten Rechtschreibregeln. Wurden von dem Auftraggeber berechtigte Beanstandungen vorgebracht, so hat der Auftraggeber im Rahmen der vereinbarten Leistung einen Anspruch auf Nachbesserung, für die dem Auftragnehmer eine angemessene Frist einzuräumen ist.
§8 Haftungsausschluss
Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden am Text oder dessen Verlust (etwa bei der elektronischen Datenübertragung oder auf dem Postweg, Viren- oder andere Schädlingsprogramme, Schäden oder Inkompatibilitäten in Hardware oder Software, höhere Gewalt, durch Dritte oder bei der Bearbeitung).
Falls eine Verzögerung der Lieferfrist durch höhere Gewalt, Krankheit oder das Einwirken Dritter entstanden ist oder andere Gründe vorliegen, die nicht vom Auftragnehmer zu verantworten sind, besteht keine Haftung.
Eine Garantie auf völlige Fehlerfreiheit nach dem Korrektorat/Lektorat wird nicht gewährt. Ferner wird die Haftung für stilistische Korrekturen ausgeschlossen.
Für die inhaltliche Richtigkeit der zu bearbeitenden Texte, Grafiken und Tabellen sowie rechtswidrige Inhalte der Vorlage, etwa Verletzungen des Urheberrechts, der Persönlichkeitsrechte Dritter oder der Verfassung entgegenstehende Äußerungen und Aufrufe, haftet der Auftragnehmer nicht. Sollte der Auftragnehmer erst nach Abschluss des Vertrages Kenntnis über derartige Inhalte der Vorlage erhalten, hat er das Recht, sofort vom Vertrag zurückzutreten. Bisher erbrachte Leistungen sind in vollem Umfang zu vergüten.
Der Auftragnehmer haftet nur für vorsätzliche oder grob fahrlässige Fehler, dies maximal in der Höhe des Auftragswertes. Er haftet grundsätzlich nicht für Folgeschäden sowie entgangenen Gewinn.
§9 Datenschutz
Alle zur Durchführung des Auftrages erforderlichen Daten werden gespeichert und vertraulich behandelt. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen einzuhalten. Ausgeschlossen wird die Haftung des Auftragnehmers für Verletzungen der Datenschutzbestimmungen durch Dritte, die sich bei der elektronischen Übermittlung, durch Diebstahl oder ähnliche Vergehen oder Versehen Dritter ergeben können.
§10 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Teile der AGB unwirksam sein oder nach Vertragsabschluss unwirksam oder undurchführbar werden, wird die Gültigkeit der AGB im Übrigen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die durchführbare oder wirksame Regelung, deren Wirkungen einer wirtschaftlichen Zielsetzung möglichst nahe kommen, welche seitens der Vertragspartner mit der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung verfolgt wurde. Die vorstehenden Bestimmungen haben entsprechend für den Fall Geltung, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.
§11 Anzuwendendes Recht und Gerichtsstand
Im Streitfall gilt deutsches Recht. Gerichtsort im Falle juristischer Auseinandersetzungen ist Magdeburg.
Stand: 01. Juli 2019

